Waldbesucher

Bestandteile des Ensembles sind:

Steingarten

2004 wurde als heimatkundlich-geologische Ergänzung zum Regionalmuseum Kaliß auf dem Forsthof ein Findlingsgarten angelegt. Er enthält 54 Findlinge, die überwiegend  eiszeitlich bedingt aus Skandinavien zu uns transportiert wurden.

Obstwiese

Das Forstamt Kaliß möchte mit der in 2004 / 2005 angelegten Obstwiese einen kleinen nachhaltigen ökologischen Wert schaffen. Der Obstgarten besteht aus 74  Hochstämmen der Sorten Apfel, Kirsche, Birne und Pflaume. Es wurden bei der Pflanzung überwiegend alte Sorten bevorzugt.

Wildschweingehege

2007 wurde ein Wildschweingehege mit Besucherplattform durch Unterstützung einer Arbeitsgelegenheitsmaßnahme (1,-€ Job`s) fertig gestellt. Es beherbergt derzeit einen Keiler und eine Bache und dient ausschließlich der waldpädagogischen Anschauung.

Haus des Waldes

Am 31.05.06 wurde das Haus des Waldes durch den Minister Dr. Backhaus eingeweiht.
Die Forstscheune wird multikulturell genutzt, das heißt es finden waldpädagogische Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte und Ausstellungen statt. Im Obergeschoß wurde im Mai 2010 ein Wald- und Forstmuseum eröffnet. Die Ausstellung versammelt auf ca. 300 m² Informationen zu Wald, Forst, Holz und Natur. Das Museum ist montags bis donnerstags von 7:00 Uhr bis 15:30 Uhr und freitags von 7:00 Uhr - 14:00 Uhr geöffnet.

Brunnen

2007 wurde ein grundwassergespeister Ziehbrunnen errichtet. Der Brunnen steht an seiner früheren Stelle ist nach historischem Vorbild gebaut.

Backofen

2008 wurde ein historischer Steinbackofen auf dem Forsthof gebaut. Zu bestimmten Anlässen z. B. Herbstfest, Weihnachtsmarkt und Gesellschaftsjagden bäckt Bäckermeister Görlitz dort ein eigens kreiertes „Forsthofbrot“, Kuchen und Pizzazungen.

Öffnungszeiten:
Der Forsthof ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 06:30-16:00 Uhr geöffnet. Im Sommerhalbjahr ist auch eine Begehbarkeit an Wochenenden gewährleistet.

Kosten:
Erwachsene: 2,- €; Kinder: 1,- €

Ansprechpartner:
Forstamt Kaliß
Karl-Marx-Straße 20
19294 Kaliß
Tel.: 038758 / 368 - 0

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Schmölener Binnendüne

Bilder der Schölener Binnendüne

Schmölener Binnendüne

Nach dem Ende der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren entstand durch Aufwehung von Sanden entlang des Urstromtales der Elbe ein großes Dünengebiet. Es erstreckt sich von Wittenberge (Brandenburg) im Süden bis nach Boizenburg im Norden entlang der Elbe auf einer Länge von etwa 100 km. Die Schmölener Düne ist mit rund 38 m die größte Binnenwanderdüne Europas. 
Die Düne wandert mit der Hauptwindrichtung ca. 1-2 cm in 100 Jahren. 
Am Fuß der Dünen breitet sich im Frühjahr ein Blütenteppich über den Magerrasen aus. Dabei dominieren das Weiß des Hornkrautes und das Rosa des Reiherschnabels. Im Hochsommer beherrschen dann das satte Gelb des Mauerpfeffers sowie das Purpur von Sandthymian und Karthäusernelke die offenen Dünenflanken. 
Die Gegend ist besonders beliebt bei Fahrradfahrern. Von der Düne bietet sich ein traumhafter Blick ins Naturschutzgebiet „Altarm Löcknitz“.

Lohnenswert ist auch ein Besuch des Findlingsgartens und der Streuobstwiese am Forstamt in Kaliß.

Ansprechpartner:

Forstamt Kaliß
Karl-Marx-Straße 20 
19294 Kaliß
Tel.: 038758 3680  
Fax.: 038758 36829     
Mail: kaliss@lfoa-mv.de www.kaliss.wald-mv.de

Lage: Dreiländereck Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Ludwigslust    

Führungen: auf Anfrage im Forstamt, auch der Naturpark Mecklenburgisches Elbetal bietet Führungen an

Preise: individuelle Wanderungen kostenfrei, Kosten Führung auf Anfrage

Anreise: Mit dem Pkw B191 oder B195 über Dömitz, Ortsteil Klein Schmölen - Ausbau Parkplatz

Das Betreten des Waldes erfolgt nach dem LandeswaldgesetzM-V § 28 auf eigene Gefahr.

 

Weitere Empfehlungen für einen Waldbesuch entehmen Sie bitter der Übersicht im PDF-Format