Waldbesucher

Deutschlands ältester Buchenwald

Die Heiligen Hallen (25 ha) in der Feldberger Seenlandschaft gelten als bekanntestes Waldgebiet Mecklenburgs. 
Um 1850 vom Großherzog Georg von Mecklenburg-Strelitz als für alle Zeiten zu schonen eingestuft, ist es faktisch das älteste Waldreservat Deutschlands und auch der älteste Buchenwald (Naturschutzgebiet seit 1938). 
Bei einem Alter von 300 bis über 350 Jahren erreicht der Bestand vereinzelt Höhen von über 50 m und Durchmesser von über 1 m. Die seit 50 Jahren intensiv laufende Naturverjüngung führte inzwischen zu einem Übergang von der Alterungs- in die Verjüngungsphase und somit zu großem Strukturreichtum. 
Der hohe Totholzanteil des Gebietes förderte zudem eine sehr hohe Artenvielfalt insbesondere bei Pilzen, Totholzinsekten und höhlenbewohnenden Vögeln.

Lage: Landkreis Mecklenburg-Strelitz, in der Nähe von Lüttenhagen (westlich von Feldberg)   

Führungen: im Sommer feste Führungstermine von Forstamt und Naturpark,
Gruppenführungen auch auf Anfrage

Preise: individuelle Wanderungen kostenfrei, Führungen: Erwachsene 3,- €, Kinder 1,50 €

Anreise: Parkplatz an der Straße von Feldberg nach Lychen kurz hinter dem Ortsausgang Lüttenhagen

Ansprechpartner: Waldmuseum „Lütt Holthus“

Forsthof 2, OT Lüttenhagen
17258 Feldberger Seenlandschaft
Tel. 039831 / 591-25   
Fax. 039831 / 591-29 
Mail: waldmuseum@luett-holthus.de

Betreuung:

Forstamt Lüttenhagen
Forsthof 1, OT Lüttenhagen
17258 Feldberger Seenlandschaft
Tel. 039831 / 591-25   
Fax. 039831 / 591-29   
Mail: luettenhagen@lfoa-mv.de www.luettenhagen.wald-mv.de

Das Betreten des Waldes erfolgt nach dem LandeswaldgesetzM-V § 28 auf eigene Gefahr.

Ist man unterwegs auf der Straße von Godendorf nach Dabelow, fällt im linkerhand liegenden Wald ein Bestand auf, der die Buchen und Kiefern in seiner Umgebung deutlich überragt. Die vom Wind etwas zerzausten Kronen gehören zu einem jetzt etwa 100 Jahre alten Bestand von Douglasien. Die Bestandsmittelhöhe beträgt 42 Meter, der mittlere Durchmesser in Brusthöhe 60 Zentimeter. Auch der Vorrat ist mit 711 Vorratsfestmeter je Hektar beeindruckend hoch. Ein Einzelbaum übertrifft den angegebenen mittleren Durchmesser sogar erheblich. Die Dabelower Douglasien wurden als Saatgutbestand anerkannt. Nachkommen sind im gesamten Bereich der Strelitzer Heide zu finden.

Lage: Zwischen Godendorf und Dabelow

Ansprechpartner:

Forstamt Lüttenhagen 
Forsthof 1, 17258 Feldberger Seenlandschaft
Tel.: 039831 / 591 - 20; Fax: 039831 / 59129
Mail: luettenhagen@lfoa-mv.de
www.luettenhagen@wald-mv.de

Preise: individuelle Wanderung kostenfrei

Anreise: Auf der B 96 zwischen Neustrelitz und Fürstensee östlich abbiegend über Godendorf nach Dabelow.

Mitte des 19. Jahrhunderts setzte sich das Experimentieren mit fremdländischen Gehölzen und in Parkanlagen und im forstlichen Alltag durch.

Der 1880 /81 mit seinerzeit 27 fremdländischen Baumarten unweit der Oberförsterei Lüttenhagen begründete forstbotanische Versuchsgarten gilt als erster seiner Art in Mecklenburg.

Die von Oberförster Johannes Grapow nach Eberswalder Vorbild errichtete kleine Anlage war parkähnlich angelegt, mit Fußwegen und Pavillon gestaltet und wurde so im Volksmund bald als „Paradiesgarten“ bezeichnet.

Nach dem 1. Weltkrieg verwilderte der Forstgarten und wurde erst in den Jahren 1994/95 wieder neu hergerichtet: Fußwege angelegt, Beschilderungen erneuert, das Gelände von ursprünglich 0,45ha unter Einbeziehung der alten Obstplantage und eines Teils des angrenzenden Buchenaltholzes auf 2,20 ha. Erweitert. Von den seinerzeit 27 verschiedenen „Exoten“ haben nur 7 Arten die Zeiten überlebt: Weißtanne, Roßkastanie, Bitternuss, Lawson-Scheinzypresse, Erbsenfrüchtige Scheinzypresse, Spätblühende Traubenkirsche und Küsten-Douglasie.

Mit der Rekonstruktion wurden zum Jahr der Eibe 1994 100 Eiben unter Buchen neu gepflanzt.

Dominiert wird der Forstgarten vom stattlichen Wuchs der Douglasien.

Heute dient der Paradiesgarten vor allem zur kurzen dendrologischen Information der Besucher, ist fester Bestandteil der Heiligen-Hallen-Führung und stellt zugleich ein Stück Forstgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern vor.

Seit Mai 2012 bereichern zusätzlich 16 große hölzerne „Waldgeister“ den kleinen Park. Entstanden sind sie im Rahmen eines Workshops des 2. Lehrjahres der Berufsfachschule Holzbildhauerei in Flensburg. Die Figuren zeigen teils „klassische“ Geister wie Rübezahl oder Pan, teils auch sehr originelle und ungewöhnliche Varianten und machen einen Besuch des Paradiesgartens noch abwechslungsreicher und interessanter.

Lage: Landkreis Mecklenburg-Strelitz, in der Nähe von Lüttenhagen (westlich von Feldberg)   

Führungen: im Sommer feste Führungstermine von Forstamt und Naturpark,
Gruppenführungen auch auf Anfrage

Preise: individuelle Wanderungen kostenfrei, Führungen: Erwachsene 3,- €, Kinder 1,50 €

Anreise: Parkplatz an der Straße von Feldberg nach Lychen kurz hinter dem Ortsausgang Lüttenhagen

Ansprechpartner: Waldmuseum "Lütt Holthus"

Forsthof 2, OT Lüttenhagen
17258 Feldberger Seenlandschaft
Tel. 039831 / 591-25   
Fax. 039831 / 591-29 
Mail: waldmuseum@luett-holthus.de

Betreuung:

Forstamt Lüttenhagen
Forsthof 1, OT Lüttenhagen
17258 Feldberger Seenlandschaft
Tel. 039831 / 591-25   
Fax. 039831 / 591-29   
Mail: luettenhagen@lfoa-mv.de www.luettenhagen.wald-mv.de

Das Betreten des Waldes erfolgt nach dem LandeswaldgesetzM-V § 28 auf eigene Gefahr.