Waldbesucher

Waldtouristische Empfehlungen

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Usedomer Gesteinsgarten in Ückeritz

Die Findlinge sind Individualisten und von ihrem Ursprung her Fremde in unserer Landschaft. Eiszeitgletscher brachten sie aus Skandinavien und dem Grund der Ostsee auch nach Usedom.

Ihr Alter rechnet sich oft nach vielen hundert Millionen Jahren. Ob Erstarrungsgesteine, Sedimentgesteine oder Umwandlungsgesteine, kaum jemand kann sich dem Reiz dieser Geschiebe entziehen. Einst als Werkzeug, später als Straßenstein, heute als Gestaltungselement; jede Zeit hat ihre Sichtweise auf diese bemerkenswerten Naturelemente.

Eine überraschende Vielfalt von wissenschaftlich dokumentierten Gesteinsarten ließ den Usedomer Gesteinsgarten zu etwas ganz Besonderem in Deutschland werden.

Lage: auf der Insel Usedom, Gemeinde Seebad Ückeritz, am Forstamt Neu Pudagla    

Öffnungszeiten: ganzjährig und rund um die Uhr

Eintritt: frei

Ansprechpartner:

Forstamt Neu Pudagla
17459 Seebad Ückeritz
Tel.: 038375 / 20460  
Fax.: 038375 / 291137    
Mail: neupudagla@lfoa-mv.de

Spenden sind willkommen :

BLZ: 150 00000
KontoNr.: 15001530
Verwendungszweck: GB 09 Spende

Eine Spendenbescheinigung erhalten Sie vom Forstamt!

Anreise:
per Bahn: Im Juni 2011 eröffnete die UBB (Usedomer Bäderbahn) die Haltestelle "Neu Pudagla / Forstamt". Diese wird nach Sommerfahrplan im Halbstundentakt und nach Winterfahrplan im Stundentakt angefahren. Von ihr aus erreichen Sie Forstamt, Gesteinsgarten und Waldkabinett über einen barrierefreien Weg, in nur ca. 5 Minuten Fußmarsch (ca. 450m).
mit dem Auto: B 111 Parkplatz am Forstamt

Waldkabinett am Forstamt Neu Pudagla

Natur erleben ist unendlich spannend.

Im Waldkabinett findet man viele überraschende Sichtweisen auf den scheinbar so vertrauten Wald.

Zu Stein gewordene Hölzer zeigen in einzigartiger Weise die Entwicklung des Waldes über eine Zeitspanne von 400 Millionen Jahren als wichtigstes Ökosystem der Erde. Besonders eindrucksvoll ist die kürzlich auf Usedom gefundene Mooreiche. Lebensecht präparierte „Elf kleine Räuber“ schauen aus ihren Verstecken auf neugierige Besucher oder lauern auf Beute.

Männlich oder weiblich? – interessantes gibt es über die Pilze, die Bewohner des Waldbodens und der Bäume zu entdecken.

Beim Vorstellen der Waldbäume werden nicht nur Blüten, Blätter und Früchte dargestellt, sondern auch die Ursachen der Holzmaserung erklärt.

Lage: auf der Insel Usedom, Gemeinde Seebad Ückeritz, am Forstamt Neu Pudagla    

Öffnungszeiten:  täglich 07:30 Uhr – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ansprechpartner:

Forstamt Neu Pudagla
17459 Seebad Ückeritz
Tel.: 038375 / 20460  
Fax.: 038375 / 291137    
Mail: neupudagla@lfoa-mv.de

Spenden sind willkommen :

BLZ: 150 00000
KontoNr.: 15001530
Verwendungszweck: GB 09 Spende

Eine Spendenbescheinigung erhalten Sie vom Forstamt!

Anreise:
per Bahn: Im Juni 2011 eröffnete die UBB (Usedomer Bäderbahn) die Haltestelle "Neu Pudagla / Forstamt". Diese wird nach Sommerfahrplan im Halbstundentakt und nach Winterfahrplan im Stundentakt angefahren. Von ihr aus erreichen Sie Forstamt, Gesteinsgarten und Waldkabinett über einen barrierefreien Weg, in nur ca. 5 Minuten Fußmarsch (ca. 450m).
mit dem Auto: B 111 Parkplatz am Forstamt

Waldlehrpfad am Forstamt Neu Pudagla

Direkt am „Usedomer Gesteinsgarten“ beginnend, führt der Waldlehrpfad an verschiedenen Nistkastentypen und Bruthöhlen für Bienen, Wespen und Hummeln vorbei, in den alten Obstgarten des Forstamtes. Besonders malerisch wirkt der Garten im Frühjahr, wenn die alten Bäume voller Blüten hängen und auf der Wiese unzählige Frühlingsblumen erblühen. Mitten im Garten steht ein  Pavillon und lädt mit traumhaften Ausblicken auf Glaubensberg und Achterwasser zum Verweilen ein. Über eine Brücke geht es dann weiter in den Wald bis zum Forstvereinsstein. Anlässlich der Jahrestagungen des Pommerschen Forstvereins 1898 und 1911 in Neu Pudagla wurde dieser Gedenkstein errichtet und zeugt von der einstigen Bedeutung des Forstamtes im damaligen Pommern. Umsäumt ist der Forstvereinsstein von alten Riesenlebensbäumen. Auch auf der weiteren  Streckenführung des Waldlehrpfades beeindrucken immer wieder seltene Baumarten, wie Riesenlebensbaum, Bankskiefer, Weymouthskiefer, Sitkafichte oder Weißtanne mit zum Teil starken Umfängen.

Durch teilweise recht bewegtes Gelände führt der Weg zur „Fledermausburg“. Die „Fledermausburg“ ist ein ehemaliges Brunnenhaus, das als Winterquartier für Fledermäuse umgebaut wurde. Bis zu 12 verschiedene Arten könnten hier beobachtet werden. Von hier aus gelangt man zurück zum Ausgangspunkt.

Ausgestattet ist der etwa 2,5 km lange Waldlehrpfad mit zahlreichen Schautafeln über den Wald und seine Bedeutung als Rohstofflieferant, als Quelle der Erholung sowie für den Klima- und Biotopschutz.

 

Neben dem Waldlehrpfad am Forstamt informieren auch:

  • Der Naturlehrpfad Wockninsee, (am Bahnhof Seebad Ückeritz beginnend in östliche Richtung durch das NSG Wockninsee, einem teil verlandeten Strandsee mit Resten eines Hudewaldes, Beobachtungsturm und Schautafeln zum Campingplatz führend, ca. 3 km lang),
  • Der Naturlehrpfad Mümmelkensee (am westlichen Ortsrand vom Seebad Bansin beginnend, entlang der Steilküste mit mehreren Aussichtspunkten über den „Langen Berg“ zum NSG Mümmelkensee, einem ungestörten Hochmoor mit Restsee in einer abflusslosen Senke ca. 6 km lang mit Schautafeln, Nist- und Fledermauskästen).
  • Der Heringsdorfer Lehrwanderweg (an der Strandkorbfabrik Seebad Heringsdorf beginnender Rundweg durch den Kommunalforst mit Schautafeln über die heimische Kulturlandschaft, „Steinernem Tisch“ und alten Douglasien, etwa 2 km lang) sowie
  • die Allee der Jahresbäume (eine Allee mit den Bäumen des Jahres mit dazugehörigen Schautafeln direkt am Radwanderweg zwischen Ahlbeck und Korswandt) über die heimische Flora und Fauna.