Forstamt Schlemmin

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Forstamt Schlemmin

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Forstamt Schlemmin

Das Forstamt Schlemmin liegt im Nordwesten des Landes Mecklenburg-Vorpommern und hat seinen Sitz etwa 10 km westlich der Kleinstadt Bützow, im Ort Schlemmin.
Während der letzten Eiszeit wurde eine charakteristische Hügelmoränenlandschaft modelliert. Diese erstreckt sich über Höhenlagen von 5 m im Warnowtal bis 144 m an der höchsten Erhebung, der Hohen Burg, im Revier Schlemmin.

Das Forstamt, dessen Gründung im Jahre 1901 auf den bekannten Forstmann Georg von Arnswald zurück geht, ist bekannt als das Buchenforstamt des Landes M-V. Insbesondere die Buchenwertholzwirtschaft in Vergangenheit und Gegenwart prägte die Waldbehandlung.
Die Landeswaldfläche aller 7 Reviere zusammen beträgt 8.407 ha, die Waldfläche anderer Eigentümer 5.534 ha.
Der Laubholzanteil beläuft sich auf 54 %, wovon allein die Buche mit 30 % beteiligt ist. Demzufolge liegt der Nadelholzanteil bei 46 %.

Waldtouristisch von großer Bedeutung ist im Revier Schlemmin eines der ältesten Naturschutzgebiete Mecklenburgs – das NSG „Hohe Burg und schwarzer See“.
Der schwarze See ist bei einer Fläche von 2,11 ha und einer Höhenlage von 110 m über NN, der am höchsten gelegene See Mecklenburgs.
Eine weitere touristische Attraktion ist der Boitiner Steintanz, der als germanische Kultstätte gilt und sich im Revier Tarnow befindet.
Von der Gesamtwaldfläche werden 7.945 ha jagdwirtschaftlich selbst genutzt. Dabei werden die Wildarten Rot-, Dam-, Schwarz- und Rehwild regelmäßig mit einer jährlichen Strecke von ca. 800 Stück erlegt.