Wertholzversteigerung 2017: Erstklassige Qualität lässt sich gut verkaufen

Wertholzversteigerung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Bildautor: Landesforst MV) Details anzeigen
Wertholzversteigerung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Bildautor: Landesforst MV)
Wertholzversteigerung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Bildautor: Landesforst MV)
Wertholzversteigerung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Bildautor: Landesforst MV)
Nr.030/2017  | 26.01.2017  | Wald-MV  | Wald M-V

Den Spitzenwert bei der am 26.01.2017 durchgeführten 26. Wertholzversteigerung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Linstow erzielte eine Traubeneiche aus dem Forstamt Rothemühl mit 2.200 Euro pro Festmeter. Den Stamm ersteigerte ein Furnierhändler aus Bayern.

Insgesamt wurden bei dem diesjährigen Meistgebotstermin 619 Festmeter Laubwertholz von 12 Baumarten versteigert. Die gesamte Angebotsmenge konnte verkauft werden. Die beteiligten Waldbesitzer des Landes erzielten einen Erlös von insgesamt ca. 310.000 Euro.

Zehn Unternehmen aus der Furnier- und Sägeindustrie sowie des Holzhandels der gesamten Bundesrepublik und des Auslands erhielten Zuschläge. Aus dem benachbarten Ausland beteiligte sich ein estnisches Furnierwerk an der Auktion.

Als Renner bei der diesjährigen Versteigerung erwies sich erneut die Eiche. Sie wurde sehr gut beboten und viele Einzelstämme erzielten hervorragende Preise. Der teuerste Eichenstamm kam mit 2.200 €/fm aus dem Forstamt Rothemühl. Bei einem Festgehalt von 5,20 fm brachte der Stamm insgesamt stattliche 11.440 Euro ein. Auch der Durchschnittspreis der Eiche lag mit 718 Euro pro Festmeter deutlich über dem Durchschnittspreis aller Baumarten von 502 Euro pro Festmeter.

Zufriedenstellend war für die Anbieterseite wieder das Ergebnis der Esche. Mit 203 Euro pro Festmeter konnte der vorjährige Durchschnittspreis nicht ganz erreicht werden. Aber auch einzelne Stämme anderer Baumarten brachten beachtliche Preise für die Anbieter. So wurde zum Beispiel eine Ulme für 400 Euro pro Festmeter verkauft.

Die an der Versteigerung beteiligten Waldbesitzer waren mit dem Ergebnis insgesamt sehr zufrieden. „Die Ergebnisse zeigen, dass sich erstklassige Qualität weiterhin gut verkaufen lässt“, so Minister Dr. Till Backhaus.

Neben der Landesforstanstalt als Hauptanbieter beteiligten sich auch 16 kommunale und private Waldbesitzer mit Werthölzern am diesjährigen Meistgebotstermin. Unter ihnen befinden sich die Universität Greifswald, die Forstwirtschaftliche Vereinigung M-V sowie die Städte Rostock und Greifswald. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Anbieterzahl aus diesen Waldeigentumsarten leicht erhöht. Dies ist ein Zeichen dafür, dass sich die jährliche Wertholzversteigerung bei den Waldeigentümern unseres Landes erfolgreich etabliert hat.

Die auf dieser Auktion angebotenen Hölzer werden aufgrund der guten Qualitäten überwiegend in der Furnier- und Möbelindustrie Verwendung finden.