Landesforst erschließt sich weitere Geschäftsfelder

"Die Marktlage für Laub- und Nadelstammholz hat sich entgegen früherer Prognosen verbessert", sagte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus auf der Herbstdienstberatung mit den unteren Forstbehörden.

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Nr.373/ 2017  | 24.11.2017  | Wald-MV  | Wald M-V

Mehr als 80 Prozent der Einnahmen der Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern stammen derzeit aus dem Holzverkauf. "Die Marktlage für Laub- und Nadelstammholz hat sich entgegen früherer Prognosen verbessert", sagte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus auf der heutigen Herbstdienstberatung mit den unteren Forstbehörden. Der Durchschnittspreis hat sich bei 48,58 Euro je Festmeter Stammholz eingepegelt; 716.630 Festmeter wurden bis Ende September verkauft. "Im Bereich des Industrie- und Energieholzes, das 63 Prozent der geplanten Verkaufsmenge ausmacht, bleibt die Situation allerdings schwierig", so der Minister. Eine Verbesserung des Preisniveaus sei hier nicht zu erwarten.

Künftig stehen der Landesforstanstalt jährlich 26 Millionen Euro öffentlicher Gelder zur Verfügung. "Dieses Geld muss in die drängenden Probleme der Zeit investiert werden", so Backhaus. Für die Landesforst seien das die Beschäftigungssicherung im ländlichen Raum, die Forschung zu Fragen des Klimawandels, die Sicherung der Naturschutzfunktionen des Waldes und gezielte Öffentlichkeitsarbeit, "um die Ökosystemleistungen der Wälder gesellschaftlich bekannt zu machen und in Wert zu setzen"....