Wertholzversteigerung: Stieleiche aus Schlemmin erzielt Spitzenpreis

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Nr.033/18  | 29.01.2018  | Wald-MV  | Wald M-V

Insgesamt wurden bei dem diesjährigen Meistgebotstermin 645 Festmeter Laubwertholz von neun Baumarten versteigert. Die Angebotsmenge konnte mit 638 Festmeter nahezu vollständig verkauft werden. Die beteiligten Waldbesitzer des Landes erzielten einen Erlös von insgesamt ca. 325.000 Euro.

Zehn Unternehmen aus der Furnier- und Sägeindustrie sowie des Holzhandels der gesamten Bundesrepublik und des Auslands erhielten Zuschläge. Wie im Vorjahr beteiligte sich auch bei dieser Auktion ein estnisches Furnierwerk.

Als Renner bei der diesjährigen Versteigerung erwies sich erneut die Eiche. Sie wurde sehr gut beboten, und viele Einzelstämme erzielten hervorragende Preise. Der teuerste Eichenstamm kam aus dem Forstamt Schlemmin. Bei einem Festgehalt von 4,90 Festmeter brachte der Stamm insgesamt stattliche 6.860 Euro ein. Auch der Durchschnittspreis der Eiche lag mit 630 Euro pro Festmeter deutlich über dem Durchschnittspreis aller Baumarten von 509 Euro pro Festmeter.

Aber auch einzelne Stämme anderer Baumarten erzielten gute Preise für die Anbieter. So wurden zum Beispiel ein Bergahorn für 600 und eine Roteiche für 380 Euro pro Festmeter verkauft.

Die an der Versteigerung beteiligten Waldbesitzer waren mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden. „Die Ergebnisse zeigen, dass sich erstklassige Qualität weiterhin gut verkaufen lässt“, so Minister Dr. Till Backhaus.

Neben der Landesforstanstalt als Hauptanbieter beteiligten sich auch sieben kommunale und private Waldbesitzer des Landes mit Werthölzern am diesjährigen Meistgebotstermin, darunter die Universität Greifswald, die Forstwirtschaftliche Vereinigung M-V sowie die Städte Rostock und Greifswald.

Die auf dieser Auktion angebotenen Hölzer werden aufgrund der guten Qualitäten überwiegend in der Furnier- und Möbelindustrie Verwendung finden