Der 22. Mai ist internationaler Tag der Biologischen Vielfalt

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Nr.146/2018  | 23.05.2018  | Wald-MV  | Wald M-V

„Mecklenburg-Vorpommern trägt wegen seiner überdurchschnittlich wertvollen Naturausstattung innerhalb Deutschlands eine besondere Verantwortung für den Schutz der biologischen Vielfalt. Deshalb hat das Land ein umfangreiches Schutzgebietssystem entwickelt, in dem ökologisch besonders wertvolle Landschaftsbereiche mit einer hohen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten zu Nationalparks, Biosphärenreservaten oder Naturparks erklärt wurden“, sagte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt aus Anlass des heutigen internationalen Tages zum Erhalt der Biologischen Vielfalt. Seit 1990 wurden in MV drei National­parks, drei Biosphären­reservate und sieben Naturparks eingerichtet, die u. a. Rückzugsräume für seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten darstellen.

Daneben erarbeitete das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt eine Reihe von Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt u. a. in der Land- und Forstwirtschaft.

„Bereits 2012 hat mein Haus ein Konzept zur Erhaltung und Entwicklung der Biologischen Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht, das 13 Aktionsfelder umfasst. Der Erfolg dieser Strategie hängt nicht zuletzt davon ab, welche Anreize für den Erhalt der Biodiversität durch die gemeinsame europäische Agrar- und die gemeinsame Fischereipolitik künftig gesetzt werden“, sagte Minister Backhaus. Er hatte sich am 19. April 2018 gemeinsam mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf einem Parlamentarischen Abend in Berlin unter dem Leitspruch „Mehr Respekt vor dem Insekt“ bundesweit dafür eingesetzt, den Erhalt der Biologischen Vielfalt als gesamtgesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen.

„Am internationalen Tag der Artenvielfalt ist jeder Einzelne aufgerufen, seinen persönlichen Einsatz für den Erhalt einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zu überdenken“, so der Minister weiter.

Seit 2001 wird der 22. Mai weltweit als Tag der biologischen Vielfalt begangen. Er erinnert an die Verabschiedung des internationalen Übereinkommens über die biologische Vielfalt. Die UNO-Mitgliedsstaaten verfolgen mit diesem Abkommen das Ziel, die Vielfalt von Flora und Fauna zu erhalten und Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Ferner soll für alle Länder eine gerechte Teilhabe an den Vorteilen sichergestellt sein, die sich aus der Nutzung ihrer Ressourcen ergeben.