Waldbesucher

Waldtouristische Empfehlungen

Mit Grundsteinlegung am 24. März 2000 wurden 16 Bäume gepflanzt. Darunter befinden sich alle „Bäume des Jahres“ seit 1989.

Nach Jahren geordnet ist jeder Baum des Jahres bzw. jede Baumartengruppe mit einer Informationstafel versehen, die dem Besucher Wissen über die jeweilige Baumart, deren Bedeutung, Herkunft und über das Aussehen vermittelt.

Von Schwerin aus auf der B 321 kommend gelangen Sie über Pinnow zum Forstamt. Zwischen Crivitz und Brüel fahren Sie am Abzweig Kobande westlich.

Am Forsthof können Sie frisches Wildbret aus Mecklenburgs Wäldern erwerben.

Der 7 km lange Rundkurs beginnt in der Ortsmitte Kritzkow, wo eine Tafel nahe dem Eingangstor zur Gutsanlage "derer von Bülow" Auskunft über seinen Verlauf und Sehenswürdigkeiten entlang des Weges gibt.

Vorbei an zahlreichen Hügelgräbern, dem "Glasermoor", der "Höhe 78" (Rasthütte & wunderschöner Weitblick) und über 200 Jahre alten Hainbuchen führt dieser Lehrpfad auf geschichtsträchtigem Boden durch die abwechslungsreiche Natur.

Weiterführende Erläuterungen sind den Schautafeln im Verlauf des markierten Lehrpfades zu entnehmen.

Die Riesenmammutbäume „Adam und Eva“

Mit einem Alter von über 125 Jahren gehören die Riesenmamutbäume im Revier Jülchendorf zu den ältesten ihrer Art in Mecklenburg. Sie wurden 1880 durch den Gutsförster Heinrich Hagge angepflanzt. Beide Bäume zeigen keinerlei Schäden, tragen reichlich Zapfen und zeigen deutlich die Überlegenheit an Volumenzuwachs im Vergleich zu gleichaltrigen Nachbarbäumen. Seit 1997 ist die Waldfläche Privateigentum.

Die Vermessung im Jahr 1994 ergab folgende Werte für die Bäume:

1. Höhe 37,7 m ; Umfang 4,68 m

2. Höhe 40,4 m ; Umfang 3,29 m

Großsteingräber um Dabel

In der Nähe des Dabeler Sees, an der B 192 Richtung Borkow, befinden sich zwei Großsteingräber. Das erste Großsteingrab, direkt an der B 192, bestand aus sieben Steinen. Der siebte Stein ist jedoch nicht mehr vorhanden.

Dieses Grab ist etwa 5000 Jahre alt. Es gehört zu den Dolmen und ist in Mecklenburg sehr selten.

Das zweite Großsteingrab, unmittelbar an der Eisenbahnlinie in der Nähe des Dabeler Sees, ist mit knapp 12 m Länge und 4 m Breite das größte Steingrab in Dabel.

Naturschutzgebiet „Kaninchenwerder und Großer Stein“

Die besondere Lage und Beschaffenheit der Insel im Schweriner Innensee wurde schon frühzeitig dokumentiert. Mit seiner Unterschutzstellung im Jahre 1935 zählt das 52,9 ha große Areal zu den ältesten NSG`n in M-V.

Die Verbindung von Naturschutz und Erholungsnutzung erfolgt hier weitgehend konfliktlos.

Naturschutzgebiet Ramper Moor

Zwischen Paulsdammbrücke und dem Ort Rampe ragt ein 100 ha großes Naturschutzgebiet als Halbinsel in den Schweriner Außensee.

Das Ramper Moor wurde erstmals 1979 unter Schutz gestellt. Eine Erweiterung des Schutzgebietes erfolgte 1982.

Das Schutzgebiet umfasst neben der Landfläche noch eine 100 m breite naturnahe, wasserseitige Schutzzone.

Von der nacheiszeitlichen Sumpflandschaft um Schwerin sind heute noch das Wickendorfer und das Ramper Moor geblieben.

Umgeben von der Wildnis der Erlen- und Weidenbrücher ist der Paulsdamm seit 1842 befahrbar.