Waldbesucher

Ostseestrand und Hinterland

  1. An der Lübecker Bucht, zwischen Brook und Groß Schwansee liegt das Naturschutzgebiet Brooker Wald. Auf der Landstrasse Klütz - Dassow fahrend biegen Sie in Kalkhorst in Richtung Ostsee ab.
  2. Direkt an der B 105 in Gostorf liegen das Forstamt und die Waldschule. Hier haben Sie die Möglichkeit sich umfassend zu allen Fragen den Wald betreffend zu informieren, frisches Wild(-bret) aus heimischen Wäldern oder Brennholz zu erwerben, bzw. die Angebote unseres Bildungsprogramms in der Waldschule zu nutzen.
  3. Der "Kopfhainbuchenwald Jassewitzer Busch" ca. 250 Jahre alt, sind diese Buchen Zeugen einer längst nicht mehr praktizierten Waldbewirtschaftung. Zur Gewinnung von Stangen und Laubheu wurden diese Bäume lange Zeit von den Bauern "geköpft". Die 4 Hektar wurden 2001 als erster Schutzwald M-Vs ausgewiesen. Auf dem Weg von Wismar an die Wohlenberger Wiek (B 106 / über Gägelow) biegen Sie auf halber Strecke Richtung Richtung Jassewitz ab.
  4. Großsteingräber im Everstorfer Forst Unter dien Bodendenkmalen bilden die Großsteingräber im Everstorfer Forst ein archäologisches Freilichtmuseum der besonderen Art, denn auf relativ engem Raum befinden sich hier – nördlich und südlich der B 105 – in der Nord- bzw. Südgruppe allein 15 Großsteingräber. Diese Gräber wurden während der Jungsteinzeit (ca.4000 bis 2000 v. u. Z.) von den hier im 3. Jahrtausend vor unserer Zeit ansässigen Bauern und Viehzüchtern der so genannten Trichterbecherkultur als Grabstätte für Ihre Toten angelegt.
  5. Im Rupensdorfer Wald steht ein Gedenkstein für die hier in den Jahren 1788 bis 1931 tätigen Oberförster Wickede, Danckwarth, Hottelet, v. Linstow und Saueressig. Auf der rechten Stirnseite des Gedenksteines befindet sich die Inschrift „Heilige Hallen“.
  6. Am Wanderweg von Grevesmühlen nach Questingelegen ist das ca. 6 ha große Damwildgatter. Es wurde 1973 errichtet und 8 Stück Damwild von der Insel Rügen eingebürgert. In den folgenden Jahren wurde der Nachwuchs ausgewildert und somit der Grundstein für den heute freilebenden Damwildbestand im Börzower Wald gelegt.
  7. Der Pomertsteinsteht im Duvenester Wald und ist dem hier 1466 verstorbenen Hinrich Pomert gewidmet. Auf der Schauseite ist ein Kruzifix herausgearbeitet unter dem zwei betende, männliche Gestalten knien. Links der Verstorbene mit Reisetasche, rechts vermutlich der in der Inschrift genannte Sohn. Die Inschrift lautet in der Übersetzung: „Im Jahre des Herrn 1466 am 17. August starb hier Hinrich Pomert während seiner Reise. Vorübergehende gedenkt seiner und seiner Hinterbliebenen. Ihm errichtete dies sein Sohn, Dekan in Hamburg. Seid eingedenkt, bitte ich, Ihrer Seelen.“
  8. Eibe Torisdorf Diese Eibe steht an einem Waldstück südlich von Torisdorf und ist ca. 300 Jahre alt.
  9. Nordwestlich von Bad Kleinen, links- und rechtsseitig der B 106 befinden sich zahlreiche gut erhaltene Hügelgräber.
  10. Unweit der Strasse Rehna - Gadebusch bei Holdorf befindet sich ebenfalls ein gut erhaltenes Großsteingrab.
  11. Der Frierich Franz Wanderwegführt entlang des Nordwestufers des Schweriner Sees vorbei am Schloss Wiligrad.