Landeswaldschutzmeldestelle

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Auf dem Weg zur Selbstständigen Schule:

Modellregion Neubrandenburg übernimmt neue Aufgaben bei der Schulaufsicht

Nr.241-08  | 14.11.2008  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Eine neue Phase auf dem Weg zur Selbstständigen Schule ist heute in Neubrandenburg eingeleitet worden. Bildungsminister Henry Tesch hat mit dem Leiter des Staatlichen Schulamtes Neubrandenburg eine gemeinsame Leistungsvereinbarung über die Rolle der Schulaufsicht geschlossen. Das Staatliche Schulamt Neubrandenburg übernimmt damit eine Vorreiterrolle bei der Begleitung der Schulen zu mehr Selbstständigkeit.

Minister Tesch: "Genauso wie sich Schule gestaltet, muss sich auch Schulaufsicht weiterentwickeln. Es geht um ein neues Rollenverständnis. Es ist nicht mehr vordringliche Aufgabe der Schulrätinnen und Schulräte sich um den Unterricht der einzelnen Lehrkraft zu kümmern, sondern aus der Vielzahl von Informationen den Entwicklungsbedarf der Einzelschule und des Gesamtsystems zu erkennen und dies entsprechend für die Qualitätsentwicklung zu nutzen. Die Vereinbarungen darüber sollen zu einem wichtigen Arbeitsmittel zwischen Schulbehörden und Schulleitungen werden."

Die Leistungsvereinbarung legt für das Bildungsministerium und für das Staatliche Schulamt Neubrandenburg fest, welche Aufgaben sie im Rahmen von mehr Selbstständigkeit von Schule übernehmen. Das betrifft Fragen der Beratung, Fortbildung, Qualität, Analyse und Auswertung sowie Unterstützungssysteme für die Schulen.

In einer ersten Phase auf dem Weg zur Selbstständigen Schule hat das Bildungsministerium umfassende Unterstützungssysteme und ein bislang noch nicht dagewesenes umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm für Lehrkräfte, Schulleiter, Eltern und Mitglieder in Mitwirkungsgremien in Mecklenburg-Vorpommern ermöglicht.

So sind schon jetzt

- 50 Unterrichtsberater

- 8 Fortbildungskoordinatoren

- 20 Schulberater

- 16 Evaluationsteams zur

zur Unterstützung der Schulen im Einsatz.

Darüber hinaus gibt es Fortbildungsangebote für Schulleitungen - unter anderem einen Studiengang Schulmanagement, aber auch Fortbildungsmaßnahmen für Eltern, Mitwirkungsgremien etc.

Die Leistungsvereinbarung mit dem Staatlichen Schulamt Neubrandenburg mit ist abrufbar unter www.bm.regierung-mv.de

Waldschutz_goelling_fengler_2_kessner.jpgDetails anzeigen
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Mitarbeiter der Landesforst MV vor Ort

Mitarbeiter der Landesforst MV vor Ort

Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Waldschutzmeldewesen mit den Bestandteilen Waldschutzmeldedienst, Waldschutzberatung, Überwachung von Schaderregern und des Waldzustands, Prognose und Abwehr von Schäden sowie eine praxisorientierte Waldschutzforschung. 


Der Waldschutzmeldedienst sichert eine aktuelle Übersicht zum forstsanitären Zustand der Wälder in Mecklenburg-Vorpommern sowie die Herleitung von Prognosen zu Schadverläufen als Handlungsgrundlagen für Waldbesitzer und Forstbehörden. Die Beratung der Forst- / Nationalparkbehörden und Waldbesitzer schließt vor allem die Diagnose und die Abwehr von Schaderregern ein. Die Ergebnisse bewährter Überwachungsverfahren zum rechtzeitigen Erkennen von Gradationen der nadelfressenden Insekten, der Holz- und Rindenbrüter sowie der im Wald schädigenden Mäuse werden erfasst und für Prognosestellungen ausgewertet. Das Erfassen und Auswerten aller Waldbrände des Landes sind ebenfalls Bestandteile des Meldedienstes. Monatlich wird für alle Waldbesitzer eine aktuelle Waldschutzinformation zum Gesundheitszustand des Gesamtwaldes in Mecklenburg-Vorpommern herausgegeben.


Zur Dokumentation von Vitalitätsveränderungen der Waldbäume infolge von klimatischen Einflüssen, Schäden durch Insekten/Pilze und Immissionen liefern die raum- und zeitbezogenen Erhebungen des Kronenzustandes wertvolle Informationen. Das Sachgebiet Waldschutz führt jährlich die Waldzustandserhebung (WZE) auf einem systematisch angelegten, repräsentativen Stichprobennetz durch. Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung werden jährlich im Waldzustandsbericht veröffentlicht. Die Waldzustandserfassung gehört zum forstlichen Umweltmonitoring und ist Bestandteil des "International Cooperative Programme on Assessment and Monitoring of Air Pollution Effects on Forests" (ICP-Forests ) der UNECE . Daten des Forstlichen Umweltmonitorings aus Mecklenburg-Vorpommern fließen in Bundes- und EU-Auswertungen ein. 


Zur Absicherung eines hohen wissenschaftlichen Leistungsstandards wird auf vertraglicher Basis mit dem Kompetenzzentrum Forst Eberswalde sowie mit dem Pflanzenschutzdienst Mecklenburg-Vorpommern als auch mit nationalen Fachgremien und anderen wissenschaftlichen Institutionen zusammengearbeitet. 
Ziel des Waldschutz ist Sicherung, Bewahrung und Mehrung stabiler, ertragsreicher Wälder in Mecklenburg-Vorpommern durch eine rechtzeitige, umweltschonende Schadensbegrenzung und vorbeugende oder überwiegend biologische Abwehrmaßnahmen.