Wie gesund sind die Wälder in Mecklenburg-Vorpommern?

Die diesjährige Erhebung des Waldzustandes in Mecklenburg-Vorpommern hat begonnen.

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Förster der LAndesforst MV bei der WZE
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Nr.250/2018  | 23.07.2018  | Wald-MV  | Wald M-V

Seit heute begutachten 15 Trupps der Forst- und Naturparkverwaltungen Mecklenburg-Vorpommern rund 2.500 Bäume in den Wäldern des Landes. Die Außenaufnahmen erfolgen bis zum 20. August. Die Ergebnisse sind Grundlage für den jährlichen Waldzustandsbericht für Mecklenburg-Vorpommern und fließen in die Waldzustandsberichte der Bundesregierung und der Europäischen Union ein.

Diese Stichprobe erfolgt nach einem international abgestimmten, einheitlichen Verfahren. Die Daten werden von Forstwissenschaftlern ausgewertet. „Damit bekommen wir einen repräsentativen Überblick zum Waldzustand im gesamten Land“, sagte Umweltminister Dr. Till Backhaus.

Für die Inventur wurden 105 dauerhafte Stichproben­punkte eingerichtet, die systematisch über die gesamte Waldfläche des Landes verteilt liegen. An diesen festen Inventurpunkten werden neben dem Nadel- und Blattverlust auch Daten zu Schäden durch Insekten, Pilze und andere Einflüsse erhoben.

Die gewonnenen Daten finden zudem Eingang in langfristig angelegte Forstkonzepte zur Anpassung der Wälder an den sich abzeichnenden Klimawandel sowie bei der Abschätzung der sich daraus ergebenden Risiken für einzelne Baumarten sowie den gesamten Wald.

In diesem Jahr soll die Zustandserhebung auch Antworten dazu liefern, ob die starken Niederschläge des letzten Jahres sowie die momentan anhaltende hochsommerliche Witterung Einfluss auf den aktuellen Waldzustand haben.


Hinweis an die Medien:

Für die Organisation und Durchführung der Waldzustands­erhebung ist die Landesforst Mecklenburg-Vorpommern verantwortlich. Sie gewährt gern Einblick in die Arbeit der Aufnahmetrupps.

Ansprechpartner ist Heiko Schulz aus dem Fachgebiet Forstliches Versuchswesen, Schwerin (Tel. 0385-6700182, heiko.schulz@lfoa-mv.de)