Intensivmonitoring in den Wäldern

Aktuelle Übersicht über den Zustand der Wälder
Die Gesundheit und Funktionsfähigkeit unserer Wälder wird durch menschliche Einflüsse wie den Eintrag von Schadstoffen oder infolge des Klimawandels stetig und erheblich beeinträchtigt.
Aufgabe der Gesellschaft und der Forstwirtschaft ist es, die bestehenden Risiken zu minimieren und die Waldgesundheit zu fördern. Hierfür sind zuverlässige Informationen über den Zustand und die Entwicklung der Wälder unbedingt notwendig und werden seit über 30 Jahren im Rahmen internationaler Kooperationsprogramme und nationaler Rechtsgrundlagen (ICP Forests / ForUmV) auf zwei hierarchischen Inventurebenen gewonnen:
I. Unteren Inventurebene: Im Rahmen der beiden flächendeckenden systematischen Stichprobeninventuren – der Bundesweiten Wald- und Bodenzustandserhebung (WZE/BZE) – werden in MV seit 1992 regelmäßig zahlreiche Parameter zum Baumbestand und seiner Ernährung, Vitalität und Bodenverhältnissen erfasst, um datenbasierte Aussagen zum Waldzustand abzuleiten.
II. Obere Inventurebene: Hierzu gehören die exemplarische und tiefgründige Untersuchung zweier Waldökosysteme in MV, die Intensivmessflächen (Level II), welche seit 1996 in MV bestehen. Hier werden über 100 Kenngrößen zum Umwelt- und Waldzustand fortlaufend gemessen, wodurch neben den Veränderungen auch die verantwortlichen Ursachen bestimmt werden können.
