Jägerhof

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Forstamt Jägerhof

Für Freunde von Natur, Kultur und Historie

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Das Forstamt Jägerhof wurde 1992 gegründet und entstand aus drei Forstämtern mit 19 Revieren. Heute umfasst es eine Gesamtfläche von zirka 91.000 Hektar mit einem Waldanteil von 18,1%. Zudem ist es ein anerkanntes Ausbildungsforstamt, zurzeit erhalten hier jährlich zwei Bewerber:innen einen Ausbildungsplatz zum Forstwirt/in. Das zahlt auf die schon vorhandene Amtsgeschichte ein, denn das Gebäude des Forstamtes existiert bereits seit 1835 und beherbergte zu dieser Zeit die „Akademie Eldena“, eine der ersten Landwirtschaftsschulen Deutschlands. Noch heute erinnert die auffällige Innengestaltung des Gebäudes durch Säulen, Rundbögen und dekorative Malereien daran.

Die Landschaft rund um das Amt ist geprägt durch die jüngste Eiszeit vor 10.000-15.000 Jahren. So erklärt sich der Waldgürtel, der sich von Greifswald über Hanshagen, Lühmannsdorf bis südlich von Buddenhagen erstreckt. Hier befinden sich zahlreiche sehr sehenswerte, da naturbelassene Bruch- und Sumpfwälder sowie Moore.
Der größte Teil des Forstamtsgebietes liegt im welligen Grundmoränenbereich unterbrochen durch weitere interessante geologische Besonderheiten.

Diese Attraktionen findet ihr hier auch:

Greifswald mit dem Botanischen Garten, der Universität, dem Stadttheater, der Wiecker Brücke, dem NSG Elisenhain, dem Pommerschen Landesmuseum und der bekannten Klosterruine,
Wolgast mit: Schlossinsel, Kaffeemühle und Rungehaus.

Waldtouristische Empfehlungen

Nachdem die Mönche 1241 das Marktrecht erhielten, entwickelte sich Greifswald langsam zu einer, durch wirtschaftlichen Aufschwung, Handel und Schifffahrt bestimmten, Hansestadt. Viele alte Gebäude erinnern noch heute an die bewegende Zeit der Entwicklung dieser Stadt. Beliebte Ausflugsziele in Greifswald sind der Botanische Garten, die Universität, das Stadttheater, die Wiecker Brücke, das Naturschutzgebiet Elisenhain sowie das Pommersche Landesmuseum.
Die Homepage der Stadt Greifswald lässt sicherlich keine Fragen offen.

Ende des 12. Jahrhunderts wurde das Kloster Eldena von dänischen Zisterzienser Mönchen gegründet. Einer Sage nach suchten die Mönche einen geeigneten Platz, um eine Stadt zu gründen – das war inmitten eines großen, dichten Waldes. So entstand allmählich die Stadt Greifswald. Unter der schwedischen Militärverwaltung Ende des 17. Jahrhunderts wurden Steine des Klosters als Baumaterial genutzt, sodass Mitte des 18. Jahrhunderts nur noch Reste dieses Zisterzienserklosters zu finden waren.

Forstgarten Jägerhof

Umfasst man im Jägerhofer Forstgarten den Stamm der riesigen Douglasie, fühlt man sich an Dimensionen nordamerikanischer Wälder erinnert. Die riesigen alten Bäume, die seltenen Baumarten sowie das wunderschöne stufige Waldbild begeistern die zahlreichen Besucher des Jägerhofer Forstgartens immer wieder aufs Neue.

Forstgarten Jaegerhof

1841 wurde der Garten vom Oberförster Emil von Bernuth angelegt. Die ersten Pflanzen bezog er aus der bekannten Baumschule von James Booth in Klein Flottbek bei Hamburg. Bereits 1829 begann Booth mit der Anzucht der ersten Douglasienpflanzen. Die Samen erhielt er direkt vom bekannten schottischen Botaniker David Douglas (vgl. Name DOUGLASie). Die 1842 vierjährig in Jägerhof gepflanzte Douglasie war bis zu ihrem Absterben im Jahre 1993 eine der beiden ältesten Douglasien auf dem europäischen Festland. Von den ursprünglich etwa 55 angepflanzten Arten sind heute mehr als zehn Arten alter Gehölze übrig geblieben. 

Nachpflanzungen haben zu verschiedenen Zeiten stattgefunden. Verstärkte Neupflanzungen setzten Anfang der 90er Jahre ein. Zusammen mit den einheimischen Gehölzen finden wir heute auf dem Gelände des Forstgartens fast 80 Baum- und Straucharten.

In unmittelbarer Nähe des Forstgartens findet ihr auch Teile eines Bodenlehrpfades, der vom Geographischen Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald eingerichtet wurde.

Lage: Jägerhof bei Greifswald  

Betreuung:

Forstamt Jägerhof
Hainstraße 5
17493 Greifswald-Eldena
Tel.: 03834 / 83610 - 0  
Fax : 03834 / 83610- 25    
Mail: jaegerhof@lfoa-mv.de www.jaegerhof.wald-mv.de

Führungen: auf Anfrage im Forstamt

Anfahrt: B 111 zwischen Züssow und Wolgast, Abzweig Jägerhof

Das Betreten des Waldes erfolgt nach dem LandeswaldgesetzM-V § 28 auf eigene Gefahr. 
Wegen des besonders schützenswerten alten Baumbestandes kann die Verkehrssicherung nicht in vollem Umfang gewährleistet werden, so dass das Betreten bei Sturm und starkem Niederschlag nicht empfohlen wird.

Holz und Jagd

Unsere Angebotspalette umfasst: Stamm- und Industrieholz zahlreicher Sortimente verschiedener Holzarten, Pfähle, Brennholz, Weihnachtsbäume und Schmuckreisig. Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an die zuständigen Revierleiter:innen oder an unsere Holzvermarktung wenden.

Unser Leistungsangebot umfasst auch: Holzeinschlagsarbeiten, Aufforstungen, Zaunbau und Forstschutzmaßnahmen oder Bodenbearbeitung und Flächenräumen.

Die Revierförster:innen oder Sachbearbeiter:innen des Forstamtes erstellen gerne ein profilzugeschnittenes Leistungsangebot!

Jährlich werden bei uns bis zu zwei Azubis zum/r Forstwirt/in ausgebildet.

Auf Wunsch informiert euch unser Lehrmeister in einem Gespräch über das Berufsbild des Forstwirtes. Weitere Details erfahrt ihr bei unserer Büroleitung.

Freie Kapazitäten bei Begehungsscheinen, mögliche Einzeljagden sowie mögliche Teilnahme an Gesellschaftsjagden oder Zahlungsmodalitäten erfragt ihr bitte bei unseren Sachbearbeiter:innen für Jagdwesen.

Frisches Wildbret aus heimischen Wäldern könnt ihr beim Forstamt erwerben.

Da Wild gesetzlichen Jagd- und Schonzeiten unterliegt, bieten wir es entsprechend saisonal an.

Kontakt aufnehmen

Landesforstanstalt Mecklenburg‑Vorpommern
Forstamt Jägerhof
Hainstraße 5
17493 Greifswald-Eldena
Telefon: 03834 / 83610 - 0
Telefax: 03994 / 235 - 410

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